300 niederländische Schüler mit Actionbound auf dem Weihnachtsmarkt in Münster

Kurz vor den Weihnachtsferien haben 300 niederländische Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Deutschunterrichts den Münsteraner Weihnachtsmarkt spielerisch mit Actionbound besucht.

Hier berichtet Antwain Huiskes, Lehrer am Isendoorn College, von dem aufregenden und lehrreichen Erlebnis.


Offline Actionbound auf dem Weihnachtsmarkt in Münster

Ein Erfahrungsbericht niederländischer Schüler in Münster

Antwain Huiskes - Isendoorn College, Warnsveld, Niederlande

Es ist Mittwoch. Mittwoch den 16. Dezember. Der Bus fährt um 9.00 Uhr ab, aber die ersten Schüler sind schon da. Und es ist erst 8.15 Uhr. Mit ihren IPads melden sie sich im Klassenzimmer, ein wenig nervös, denn.....wird's heute klappen? Wir besuchen den Weihnachtsmarkt in Münster, und spielen da, offline, einen Actionbound; suchen, hören, sprechen, sehen, schreiben. Ein spannender Tag steht bevor.

Bildschirmfoto 2016-01-28 um 13.36.37.png Im Rahmen einer Projektwoche kurz vor den Weihnachtsferien haben etwa 150 Schüler der 8. Klasse unserer Schule an einem Mittwoch den Weihnachtsmarkt in Münster besucht. Auch am Donnerstag fuhren einige Busse mit etwa 150 Schülern vom Isendoorn College in Warnsveld, Niederlande, nach Münster. Das Spielen eines Actionbounds ist für unsere Schüler nicht neu. Sie haben bereits in der 7. Klasse damit gearbeitet. Bei mehreren Fächern wurde in der Klasse (z.B. Englisch, Informatik), oder in der Innenstadt (Geschichte) mit Actionbounds gearbeitet. Auch bei einem Besuch am Flughafen Schiphol in Amsterdam ist schon mal ein Actionbound gespielt worden.

Die meisten Schüler haben sich in den vorangehenden Wochen vorbereitet. Sie haben gelesen, gesprochen, Dialoge geübt, und im Internet Informationen gesucht. Jede Gruppe hat in Münster ein IPad (mit Öhrchen) dabei und anhand einer Karte laufen alle Gruppen in verschiedenen Richtungen und machen Aufgaben auf den fünf Märkten in Münster. Zwischendurch gibt's natürlich Zeit zum Essen und Trinken. "Herr Lehrer, wir müssen to de erste Markt, aber wie kommen wir da?" "Herr Lehrer, wir verstehen die Karte nicht....." Es wird nicht immer grammatisch und idiomatisch fehlerfrei gesprochen, aber die Schüler versuchen es, wenn es keine anderen Möglichkeiten gibt.

IMG_0313.JPG Nach etwa 10 Minuten sind alle Gruppen unterwegs. Die Begleiter, alles Deutschlehrer oder Klassenlehrer der Schüler, machen sich auch auf den Weg. "Da drüben steht eine Gruppe von uns. Die hat sich verlaufen. Schau mal, die sprechen mit einem deutschen Herrn und fragen nach dem Weg. Klasse!"







Aufgaben....suchen, sehen, hören, lesen.....

In der Innenstadt machen die Schüler anhand des Actionbound-Apps auf jedem Weihnachtsmarkt mehrere Aufgaben. Alle Aufgaben wurden beim Start, morgens früh in der Schule, schon heruntergeladen. Wir brauchen also keine Internetverbindung. Und damit ist Actionbound ein einzigartiges Programm.

Bildschirmfoto 2016-01-28 um 13.37.33.png Abwechslungsreich

Da der Lehrer bei der Vorbereitung des Actionbounds die Möglichkeit hat alle benötigten Bilder, Audiofragmente und sogar kurze Videofragmente hochzuladen, sind beim Anfang alle Aufgaben schon im IPad anwesend. Zusammen mit dem Freischalten der Ipad-kamera gibt es die Möglichkeit allerhand Aufgaben machen zu lassen. So haben die Schüler in Münster mehrere Fotos gemacht (Macht ein Gruppenbild vor dem Dom...Sucht auf diesem Weihnachtsmarkt eine Brezel und macht ein Foto...Schau dir die Kirche an und fotografiert die Käfige...) Auch auf den Weihnachtsmärkten wurde gesucht, gefragt und fotografiert. Außer den Aufgaben auf den Märkten haben die Schüler sich mehrere Audiofragmente anhören müssen. So musste anhand der ersten 15 Sekunden einer Weihnachtsmelodie den richtigen Titel gewählt werden. Auf einem anderen Markt haben die Gruppen Weihnachtslieder gehört und deren Texte mitgelesen auf den Ipads. Es fehlten aber einige wichtige Wörter im Text...... (Hört euch das Lied an, und wählt die fehlenden Wörter.). Zwischendurch wurde auch noch die deutsche Grammatik wiederholt und mit den „Schwachen Verben“ in Sätzen geübt. Die Möglichkeiten bei einem Actionbound sind riesig und hören erst auf, wenn der Lehrer keine Phantasie mehr hat. Texte, Mehrwahlfragen, Audio, Bilder, Fotos machen lassen, kurze Videofragmente aufnehmen und dann haben wir wahrscheinlich noch nicht alle Möglichkeiten genutzt.

ACToriginal.jpg Die Resultate hochladen

Nach der Heimreise wurden in der Schule die Antworten und Fotos hochgeladen. Alles ohne Probleme. Natürlich haben wir’s nachgefragt: „Und was machen wir nächstes Jahr? Actionbound oder Papier und Kuli.“ Die Antwort hätten wir uns ja denken können. „Actionbound! Das macht Spaß!“

Actionbound im "Werkzeugkasten Lernen und Lehren mit Apps"

Die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter, Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen und Google Deutschland haben einen neuen Werkzeugkasten “Lernen und Lehren mit Apps” veröffentlicht. Die Materialsammlung für produktive, medienpädagogische Herangehensweisen im Unterricht ist für die verschiedensten Unterrichtsszenarien mit Smartphone oder Tablet einsetzbar und umfasst ca. 50 Apps.

Die Herausgeber portraitieren fünf Apps, die besonders empfehlenswert sind, detailliert Schritt für Schritt und zeigen schulische Einsatzmöglichkeiten auf. Dazu gehört auch Actionbound! Das "Werkzeugportrait" stellen wir hier vor.

Werkzeugportrait – Actionbound

Wesentliche Funktionen

Die App Actionbound bietet die Möglichkeit, per Smartphone sogenannte Bounds, also eine Art digitale Schnitzeljagd, Quiz oder ortsgebundene Führungen, durchzuführen. Dies kann sowohl als Gruppe oder individuell durchgeführt werden und eignet sich somit nicht nur für unterrichtliche, sondern auch außerunterrichtliche Aktivitäten. Dabei kann auf bereits bestehende Bounds zurückgegriffen oder ein eigener Bound erstellt werden.

Einsatzmöglichkeiten in der Schule

Actionbound eignet sich besonders für kreativorientierte, geschichtlich-politische als auch naturwissenschaftliche Fächer. Die Möglichkeiten sind aufgrund der inhaltlichen Freiheiten, die durch die Struktur der Bounds gegeben sind, nahezu grenzenlos. Fast jedes beliebige Thema kann so schülerzentriert und aktivierend bearbeitet werden. Die Einbindung in einen sozialräumlichen Kontext unterstützt diese Aspekte zusätzlich. Naheliegend sind beispielsweise historische Bounds zur Erkundung der eigenen Geschichte des Schulortes oder geografische Bounds. Aber auch Bounds zur Erkundung kulturhistorischer Orte und zur Epochenkunde im Kunstunterricht sind möglich. Besonders spannend können mit der App Exkursionen – angefangen bei einem Wandertag, einer Klassenfahrt bis hin zu einem Besuch in öffentlichen Einrichtungen – gestaltet werden. Eine Messe oder eine Informationsveranstaltung im Berufsinformationscenter können so beispielsweise medial ergänzt und dokumentiert werden. Durch die Möglichkeit, neben Einzel-Bounds auch solche für ganze Gruppen zu erstellen, lässt sich das jeweilige Setting den Bedürfnissen der Schüler_innen, aber auch den Rahmenbedingungen vor Ort anpassen. Interessant bezüglich eines Peer-to-Peer und sogar intergenerativen Lernens wird es, wenn Schüler_innen selbst Bounds erstellen, die von jüngeren Schüler_innen oder Lehrer_innen und Eltern durchgeführt werden.

Anregungen nach Unterrichtsfächern
      • Sprachunterricht: literaturwissenschaftliche Stadtrundgänge (z. B. im Geburtsort eines Schriftstellers), Bounds zu einzelnen literarischen Werken, Epochenkunde mit lebensweltlichen Bezügen (z. B. das Erkunden von Überbleibseln einer Epoche im Lebensraum), Erkunden sprachlicher Besonderheiten in der eigenen Region
      • Geschichte / Ethik / Politik: historische Schnitzeljagden, Bounds für Museums- und Messebesuche, Entdecken jüdischer Geschichte im Heimatort
      • naturwissenschaftliche Fächer: geografische Besonderheiten der Region kennenlernen, Bounds durch Botanische Gärten und Wälder, geometrische Formen in der Lebenswelt erkennen und dokumentieren, Bounds, die Schüler_innen eigenständig durch ein Experiment führen
      • Kunst / Musik: Kulturepochen in der Lebenswelt nachvollziehen, geleitete Museumsbesuche mit Aufgabenstellungen
Anregungen nach Einsatzzweck
      • Finden von Anwendungsbeispielen
      • Aktivierung von Schüler_innen bei Veranstaltungen, Messen und Museumsbesuchen oder Sportfesten etc.
      • Festigung und Ergebnissicherung
      • Präsentation von Lernergebnissen im Form eines eigenen Bounds

Die ersten Schritte mit Actionbound

Beim Öffnen der App erscheint ein klar strukturiertes Startmenü, mit dem auf verschiedenen Wegen Bounds gefunden werden, grundlegende Einstellungen vorgenommen und Informationen zur Funktionsweise der App sowie das Impressum abgerufen werden können. Der Menüpunkt »Bounds finden« lässt die Suche nach bereits bestehenden Bounds zu – möglich sind Freitextsuchen, die Suche nach Kategorien, das Auffinden eigens erstellter sowie geheimer Bounds, das Aufrufen der »top bewerteten« sowie neuer Bounds. Ergänzt wird die Bound-Suche durch die Möglichkeit, einen QR-Code eines Bounds zu scannen. Besonders praktisch ist die Aufzählung von Bounds in räumlicher Nähe zum aktuellen Standort.

Nach dem Start eines ausgewählten Bounds führt das Programm durch diesen. So ist eine einfache Verwendung möglich. Will man einen eigenen Bound erstellen, so ist dies in der App selbst nicht möglich, sondern kann über die Actionbound-Website getätigt werden. Nach einer Anmeldung – benötigt werden ein frei wählbarer Benutzername sowie eine E-Mail-Adresse – kann man bei der ersten Erstellung eines Bounds ein Tutorial durchführen, dass die wichtigsten Funktionen erklärt und bei der Verwendung der Plattform unterstützt. Dieses ist auch zu späteren Zeitpunkten abrufbar. Ebenfalls sehr hilfreich ist das bereitgestellte Video-Tutorial.

Der Menüpunkt »Neuen Bound erstellen« öffnet ein Eingabefeld, in dem der Titel sowie die URL des Bounds festgelegt werden können. Dabei wird auf bereits vergebene Namen und URLs, die nicht erneut verwendet werden können, hingewiesen. Mit dem Anklicken des Buttons »Bound anlegen« wird man auf die eigene Bound-Bibliothek geleitet, in der nach Aktualität sortiert alle erstellten Bounds aufgelistet sind. Von dort aus kann die Bearbeitung des neu angelegten Bounds starten. In einem ersten Schritt werden nun Spielabschnitte – optional verbunden mit einer genauen Ortsangabe bzw. Koordinate – eingefügt. Zu jeder Station können genauere Informationen über Ziel und Ablauf eingegeben werden. Ähnlich wie in einem Blog können durch das Einfügen von Links, Bildern, Videos oder Audioaufnahmen diese Inhalte multimedial vermittelt werden. Zu jeder Station können nun verschiedene Optionen der Aktivierung der Schüler_innen genutzt werden: unterschiedliche Frageoptionen, Aufgaben oder Turniere, Suchen und Scannen eines QR-Codes am jeweilig bestimmten Ort. Hat man mehrere Stationen erstellt, können diese unter dem Menüpunkt »Anordnen« in einen neue Reihenfolge gebracht und zusammengefügt werden. Unter »Optionen« ist das Einfügen eines Titelbildes, einer genaueren Beschreibung, eines Tags oder Startpunktes und die Dauer eines Durchgangs möglich. Ist der Bound finalisiert und eingehend getestet, muss er in der Bound-Bibliothek online geschaltet werden und ist nun der Nutzer-Community zugänglich.

Tipps und Hilfe

Es existiert bereits ein breites Angebot an Bounds zu zahlreichen unterrichtlichen Themen, die sehr einfach und schnell über die ausführlich differenzierte Suchfunktion gefunden werden können. Bevor also ein eigener Bound erstellt wird, sollte nach bereits bestehenden gesucht und diese auf Anwendbarkeit mit den eigenen Schüler_innen hin geprüft werden. Hierbei ist eine Veränderung eines bereits bestehenden, nicht selbst erstellten Bounds, nicht möglich – mit kleineren Ungenauigkeiten muss dementsprechend umgegangen werden.

Erscheint es jedoch sinnvoll, einen eigenen Bound zu erstellen, so sollte sich besonders für den ersten Versuch Zeit zum Testen und Ausprobieren genommen werden. Die Tutorial-Funktion auf dem Webangebot sowie das ausführliche Video-Tutorial unterstützen dabei in geeigneter Form. Lohnenswert ist die Erstellung eines Bounds, der den eigenen Interessen gerecht und anschließend via Smartphone-App ausprobiert wird.

Generell ist die Erprobung eines erstellten Bounds empfehlenswert, um ein Gefühl für die zeitliche Dauer, Wegstrecken und Sinnhaftigkeit von Aufgaben zu erhalten und ggf. nachzubessern.

Methodisch-didaktische Hinweise

Bevor Actionbound im Unterricht verwendet wird, sollte geklärt werden, wie viele Smartphones bei den Schüler_innen zur Verfügung stehen. Ggf. können Gruppen-Bounds, für die je Gruppe lediglich ein mobiles Endgerät benötigt wird, erstellt werden. Die vorherige Prüfung eines Bounds ist besonders dann sinnvoll, wenn nur ein begrenzter Zeitraum zur Durchführung zur Verfügung steht. Gleichzeitig können so auch eventuelle missverständliche Aussagen und Aufgaben ermittelt und bei einem eigenen Bound verbessert werden.

Die vielfältigen Möglichkeiten, Aufgaben, Fragen oder Informationen innerhalb eines Bounds zu verwenden, kann dazu führen, dass Bounds oftmals sehr ausführlich und lang geraten. Nicht jede Möglichkeit, die Actionbound bietet, ist für jedes Unterrichtsthema sinnvoll – eine Beschränkung kann lohnenswert sein.

Erstellen Schüler_innen selbst einen Bound, so sollten sie sich in einem ersten Schritt mit den Funktionen der App und des Webangebots vertraut machen und diese erkunden. Gleichzeitig müssen sie darauf aufmerksam gemacht werden, dass verwendete Bilder, Texte und Videos unter CC-Lizenz stehen oder von ihnen selbst produziert werden sollten und die erstellten Bounds einer Öffentlichkeit via Bound-Bibliothek zur Verfügung stehen. Die Erstellung eines Bounds im Unterricht kann zeitintensiv sein. Lohnenswert ist hier die Nutzung von Projekttagen oder länger dauernden Projektstunden. Nicht zuletzt müssen die von den Schüler_innen erstellten Bounds getestet, durchgeführt und in einem nächsten Schritt in der Gruppe reflektiert und ggf. verbessert werden.




Recherchieren, Informieren, Kommunizieren, Unterhalten: Medien in der Lebenswelt von Jugendlichen
– Materialien für den Unterricht – Herausgeber:
fsm, fsf, Google

Stadtrallye selbst gestalten – für Schulen kostenfrei

Nutzen Sie das medienpädagogische Tool „Actionbound“ als Bereicherung für Ihren Unterricht. Für Schulen ist die App ab sofort kostenlos! Mit dem für den deutschen Kindersoftwarepreis 2013 nominierten Tool Actionbound können interaktive Schnitzeljagden und Wissenspiele für Smartphones und Tablets erstellt und gespielt werden. Die Spieler müssen Aufgaben erledigen, um spielerisch und mit viel Spaß ihre Umgebung neu zu entdecken und dabei Wissenswertes über Geschichte, Politik und Kultur zu erfahren. Im Gegensatz zu einem Geo-Cache oder einer Schnitzeljagd fordert Actionbound, dass die Spieler dabei über den Bound Creator selbst Inhalte erzeugen. Auf der Webseite actionbound.de kann jeder spielend leicht – auch ohne Programmierfähigkeiten – seine eigenen „Bounds“, also seine eigenen interaktiven Handy-Rallyes anlegen.

Einsatzmöglichkeiten an Schulen

Beispiel: Geschichts-Rallye
Bieten Sie Ihren Schülern eine ganz besondere Möglichkeit, per Handy-Rallye, geschichtliche Hintergründe spielerisch kennen zu lernen. Actionbound ermöglicht den Teilnehmern neue Räume zu erkunden und Inhalte vor Ort einfach zu begreifen. Es ist beispielsweise möglich durch multimediale Einbindung von alten Bildern oder Zeitzeugenberichten die Geschehnisse aus längst vergangenen Zeiten an geschichtsträchtigen Orten leichter verständlich zu machen.Dabei werden besonders umfassende Bildungsprozesse erzielt: Die Schüler müssen sich eingehend mit einer Thematik befassen und zu Experten werden, um daraus Fragen, Aufgaben etc. abzuleiten. Durch die Produktion von Medieninhalten (Fotos, Videos, Grafiken etc.) für den Bound kann das Projekt ausgeweitet und weitere medienpädagogische Methoden integriert werden.

Beispiel: Rechtschreib-Quiz
Wissensabfrage mal anders – lassen Sie Ihre Schüler häufige Rechtschreibfehler sammeln, in die App verpacken und gegeneinander antreten! Ein kleines Beispiel, welches Sie selbst ausprobieren können, finden Sie unter diesem Link: http://actionbound.de/bound/rechtschreibung

Viele weitere Anwendungsmöglichkeiten für Actionbound in Ihrem Unterricht sind denkbar – wir würden uns freuen, wenn Sie unseren einfach zu bedienenden Bound Creator auf actionbound.de testen. In unserem Blog finden Sie eine Video-Anleitung, in der viele Features von Actionbound vorgestellt werden.


UPDATE

Bildungslizenzen

Die Nutzung für Actionbound an Schulen war bis August 2016 kostenlos. Um trotz steigender Nachfrage die Qualität unserer Software und den Support weiterhin verbessern zu können und gleichzeitig auf Werbung und Verkauf der Nutzerdaten zu verzichten, erheben wir nun auch für die schulische Nutzung Gebühren. Nutzern aus der Bildungsarbeit werden vergünstigte Konditionen angeboten.

Mobiles Lernen und Spielen – Fachtagung

Am 24. April sind wir neben anderen spannenden Projekten zu Gast auf einer Fachtagung in Düsseldorf. 

Von der offiziellen Website:

Mobiles Lernen und Spielen

24. April von 09 - 16 Uhr im Haus der Jugend, Düsseldorf

Jeder zweite Jugendliche verfügt heute schon über ein Smartphone mit stark zunehmender Tendenz. Jeder dritte Jugendliche verfügt über eine mobile Internetflatrate. Soziale Netzwerke, Messenger etc. ersetzen nach und nach die klassische Funktion wie Telefon. Durch die mobilen Geräte erwächst eine neue Informations- und Kommunikationskultur. Es entsteht eine neue Situation des „Always on“.

Eingebaute GPS-Empfänger und ein eingebauter Kompass lassen den aktuellen Aufenthaltsort bestimmen, ortsbezogene Informationen anzeigen und zu vorgegebenen Ziele navigieren. Aus den zahlreichen Tools der Geräte entstehen zahlreiche Chancen für die schulische und außerschulische Bildungsarbeit, die Möglichkeiten kreativ und produktiv zu nutzen. Lernen mit mobilen Geräten in Gruppen oder alleine eröffnet Potenziale hinsichtlich einer individualisierten, orts- und zeitungebundenen Lernerfahrung.

Bei der Fachtagung wollen wir konkrete Projekte vorstellen und Anregungen bieten. Wir zeigen Möglichkeiten auf, mit Jugendlichen aus den Klassenräumen, Jugendfreizeit- und Bildungseinrichtungen zu verlassen und sich Wissen mobil, spielerisch und kreativ anzueignen. Einsteigen möchten wir an dem Tag mit einem Input von Frau Prof. Dr. Linda Breitlauch (Mediadesign Hochschule Düsseldorf) zu den Lernpotenzialen von Computerspielen. Im Anschluss gibt es einen zweiten Input zu den neuesten Ergebnissen der JIM-Studie aus dem Jahr 2012. Im Mittelpunkt stehen die neuesten Erkenntnisse über die mobile Nutzung von Medien und Informationen von Jugendlichen.

Daran schließen sich zwei Arbeitsphasen mit je drei unterschiedlichen Workshops an. Wir möchten  6 unterschiedliche mobile Projekte vorstellen. Im Anschluss an die zwei Arbeitsphasen möchten wir den Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus den unterschiedlichen Bildungsfeldern die Möglichkeit eröffnen, in einer Abschlussrunde erste Kooperationen für gemeinsame Projekte in Düsseldorf miteinander auszuloten.

Zeitplan:
09.00 Uhr        Anmeldung, Begrüßungskaffee
09.30 Uhr        Eröffnung der Tagung
09.35 Uhr        Input 1:
 Lernpotenziale von Computerspielen | 
Prof. Dr. Linda Breitlauch, Mediadesign Hochschule Düsseldorf
10.20 Uhr        Input 2:
 Veränderung der mobilen Nutzung von Medien – Ergebnisse der JIM-Studie 2012 | 
Dipl. Sozialpädagogin Nadine Tournier
11.00 Uhr        Pause
11.15 Uhr        Workshop-Phase I:
  
                               1. Actionbound: ein interaktives Smartphone-App-Edu-Game http://actionbound.de/
                               2. Edunauten: Alternate Reality Games/Mobile Games | Daniel Seitz, Mediale Pfade/Berlin
                               3. GamesCamp und Quest in Mülheim (Faszination Rollenspiel) | Spieleratgeber NRW
12.30 Uhr         Mittagspause
13.30 Uhr         Workshop-Phase II:
                               4. Alternate Reality Games in der Bildungsarbeit
 | Dirk Springenberg, Waldritter e.V.
                               5. Kaiserdom – App Speyerer Schüler entwickeln ein Stadtspiel fürs Handy
 | Team Kaiserdom App
                               6. Düsselmap – interaktive Plattform zur Entwicklung von EduCachetouren | 
Uschi Krüger, Düsselmap-Team
15.00  Uhr        Abschlussrunde für Ideen, offene Fragen und Verabredungen zu gemeinsamen Spieleaktionen